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Vorsicht beim Heizen: Schimmelpilzgefahr

Nun beginnt sie wieder, die regnerische und kalte Jahreszeit. Angesichts steigender Energiekosten versuchen viele Deutsche Heizkosten zu sparen.

Versucht man Einsparungen nur über das Heizkörperventil und damit die Raumtemperatur zu erreichen, droht ein böses und vor allem kostspieliges  sowie gesundheitsschädliches Erwachen.

Eine Absenkung der Raumtemperatur kann möglicherweise zu Schimmelpilzbildung führen. Grund dafür ist, dass warme Luft viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, als kalte. Kühlt die Warmluft ab, sammelt sich das Wasser, was nicht mehr aufgenommen werden kann, als Kondensat

In einem durchschnittlichen Dreipersonenhaushalt werden durch Wasserdampfabgabe, wie Duschen, Waschen, Kochen oder Wäschetrocknen, aber auch Zimmerpflanzen, täglich zwölf bis fünfzehn Liter Wasser an die Luft abgegeben, die sich bei einer Senkung der Raumluft als Kondensat an Wänden und Fenstern niederschlägt. Feuchtigkeit aber bildet eine Grundvoraussetzung für das Gedeihen von Schimmelpilzen, die teilweise, gut versteckt hinter Möbeln, lange ein unbehelligtes Dasein fristen. Im Besonderen können die von den neuen Mitbewohnern abgegebenen Sporen schwere Erkrankungen bei Menschen, aber auch bei Haustieren, nach sich ziehen. Bei Bewohnern mit geschwächtem Immunsystem, wie beispielsweise Senioren, kann gar eine lebensbedrohliche Situation entstehen.

Es gibt allerdings effektive Möglichkeiten, neben dem obligatorischen und notwendigen Lüften, sich die ungebetenen Gäste vom Leib zu halten. Calciumsilikatplatten sind beispielsweise in der  Lage, sehr viel Feuchtigkeit zu speichern und diese dann bei geeigneter Gelegenheit, wie gezieltem Lüften, wieder abzugeben. Doch die Montage solcher Platten verspricht noch weitere Vorteile. Sie dienen nämlich zudem der Innendämmung und reduzieren auch auf diesem Wege Heizkosten.

Auch juristische Konflikte können sich nach Schimmelpilzbefall ergeben: Der Mieter ist nämlich einerseits zum "situationsgerechten" Lüften und Heizen verpflichtet. Anderseits ist vom Vermieter gefordert, die Wohnung in einwandfreiem, also auch nicht gesundheitsgefährdenden, Zustand zu überlassen. Streit ist vorprogrammiert, der im Extremfall zu einer Kündigung des Mitverhältnisses, möglicherweise verbunden mit empfindlichen Schadensersatzforderungen, führen kann. In einem Prozess würden dann beide Seiten beweisen wollen, dass sie den Mangel nicht zu vertreten haben. In der Regel wird hierfür ein Gutachter bestellt, was das ohnehin schon kostspielige, zeitaufwendige und nervenaufreibende Gerichtsverfahren noch teurer und langwieriger macht.

Beim Sparen von Heizkosten ist also Vorsicht geboten, damit keine Unannehmlichkeiten entstehen. Keinen Fehler macht jemand, der einen Experten zu Rate zieht, der die Alternativen kompetent aufzeigt. So können die Ersparnis bei weitem übertreffende Kosten für eine aufwendige Schimmelpilzsanierung verhindert werden.

Wir beraten Sie gerne.